Das Kloster Rimet liegt im Geoagiu-Tal der Trascaugebirge, Bezirk Alba, 20 km von der Stadt Teius entfern. Als Denkmal der rumanischen Geschichte und Kultur liegt die Klosterkirche in einer Zone von besonderer Naturschonheit.
Die Ersten schriftlichen Vermerke bezuglich auf sein Alter gehoren einiger beruhmten rumanischen Historikern des 20. Jahrhunderts wie z. B. Nicolae Iorga, Stefan Metes und Virgil Vatasianu. Diese Historiker behaupten, das Kloster sei im 15. Jh. erbaut worden, gemass einer Steininskription die sich uber der Eingangstur der Kirche befindet. Neueste Forschungen, die eine spezielle Apparatur im Bereich der Srahlungen verwendet wurden, haben eine andere Anschrift auf den zweiten Farbensatz entdeckt, auf welchem das Jahr 1377 angedeutet wird. In dieser neuen Anschrift des selben zweiten Farbenzatzes konnte man den Namen des Malers Mihu von der Ortschaft Crisu Alb, so wie auch jener des Erzbischofs Ghelasie entdecken. Man kann also die Schlussfolgerung ziehen, dass die Klosterkirche viel fruher erbaut wurde, weil es zu jener Zeit in Siebenburgen eine gut organisierte Kirchenverwaltung gab mit einem eigenen Bischof. Zugleich ist die Malereikomposition des Malers Mihu eine der ersten Kirchenwandmalereien aus unserem Land. Die bisherigen Forschungen haben ergeben, dass es sich im Falle dieser Kirche um sieben Farbschichten handelt, die verschiedene Zeitperioden entsprechen. Die letzte Farbschichte der Klosterkirchemalerei Rimet wurde im 19. Jh. aufgetragen.
In der Architektur der Klosterkirche erkennt man eine Abweichung von der gottischen Baukunst gemass der Entsprechungen der orthodoxen Kirche.
Das Kloster Rimet spielte im Laufe der Zeit eine besonders wichtige Rolle in der Erhaltung des orthodoxen Glaubens, welcher nach 1700 von der habsburgischer Herrschaftunterdruckt wurde. Innerhalb des Klosters funktionierte bis 1762 auch eine Schule, als sie von derselben Herrschaft zerstort wurde.
Im Jahre 1969 eroffnete hier die Klosterleitung auch ein Museum , welches wertvolle Holzikonen, Hinterglasikonen, alte Gottesdienstbucher und eine grosse. Sammlung von Munzen beherbergt.
Eine Tradition die im Kloster und dessen Umgebung erhalten blieb, ist die Verehrung des am Anfang erhunten Ghelasie, welcher spater zum Erzbischof ernnant wurde. Dieser wurde 1992 von der Kl. Synode der Rumanisch-Orthodoxen Kirche heiliggesprochen.
Das Berdurfnis der Glaubigen aus dem ganzen Land im Kloster Rimet zu beten und zu beichten, trug dazu bei, eine neue Kirche in einem aussergewohnlichen architektonischen Stil bauen zu lassen, der zugleich einer Syntese der traditionellen Bauarten aus der Moldau und Walachei entspricht. Mit dem Bau der neuen Kirche wurde 1982 begonnen. Ein geweiht wurde die Kirche am 29 Iuni 1992 und steht seit damals unter den Schutz der heiligen Aposteln Petrus und Paulus.
Im kloster beten und arbeiten 95 Nonnen uns Schwestern, die ihr Leben nach der heiligen orthodoxen Klosterordnung fuhren. |